Beim Bevölkerungsschutz sind viele Behörden und alle Hilfsorganisationen gefordert.

DSC 0144Fachleute sprechen vom größten Feuerwehreinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik. 82.000 Wehrleute, davon alleine 3.000 aus Nordrhein-Westfalen, sollen im Juni 2013 Seite an Seite mit den Helfern der Bundeswehr, des THW und der übrigen Hilfsorganisationen in den Überflutungsgebieten an Donau und Elbe im Einsatz gewesen sein. Das Hochwasser, das ein ganzes Land wochenlang in Atem gehalten hat und dessen Folgen erst jetzt überall sichtbar werden, scheint in bitterer Weise eine ganze Reihe von Unwetterkatastrophen fortzusetzen. Angesichts solcher Großschadenslagen bestehe in Deutschland die Notwendigkeit, Anpassungsmaßnahmen im Bevölkerungsschutz zu entwickeln, heißt es vom Umweltbundesamt.

"Rescue Days 2013" am Niederrhein

Kaum Arbeit für die „Rettungswache-Hansetag“

DSC 0329Der 33. Internationale Hansetag in Herford (13. - 16.06.2013) war ein großartiges Fest der europäischen Völkerverständigung. So hatten es sich die Veranstalter von Pro Herford, die über 100 Städtevertretungen und die vielen tausend Besucher, die aus nah und fern in die Innenstadt gekommen waren, um das außergewöhnliche Spektakel mitzuerleben, gewünscht. Aus Sicht des Rettungsdienstes und der Feuerwehr verlief die Veranstaltung ebenfalls optimal. „Wir hatten selten so eine ruhige Schicht“,  hieß es Samstagnacht in der Kreisleitstelle in Hiddenhausen-Eilshausen. Die Einsatzkräfte waren extra aufgestockt worden. Mit einem großen, farbenfrohen Umzug durch die Innenstadt endete der Hansetag am Sonntag: Auf Wiedersehen zum 34. Hansetag (22.05. – 25.05.2014) in Lübeck, lautete die Botschaft.

Einsatz der 2. Bereitschaft Herford Minden-Lübbecke der Bezirksreserve Detmold
(Situationsbericht zu den Ereignissen am 11.06.2013, Hinweis: Am 14.06.2013 aktualisiert)

DSC 0261Ganz langsam kehrt im Salzlandkreis wieder der normale Alltag ein. Der Pegelstand der Elbe sinkt. Alleine zwischen Montagnachmittag und Montagabend sei die Hochwassermarke im Bereich Schönebeck um 11 Zentimeter auf 7,01 Meter zurückgegangen, bestätigte ein Experte vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt. Seit Samstag sind Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreis Herford in dem Überschwemmungsgebiet an der Elbe im Einsatz.

Einsatz der 2. Bereitschaft Herford Minden-Lübbecke der Bezirksreserve Detmold
(Situationsbericht zu den Ereignissen am 10.06.2013, Hinweis: Am 13.06.2013 aktualisiert)

DSC 0222Die Hochwassersituation an der Elbe im Bereich Schönebeck ist nach wie vor angespannt. Seit Samstag sind 143 Feuerwehrleute aus Herford und Minden-Lübbecke unter Leitung von Bereitschaftsführer Bernd Kröger (Spenge) im Salzlandkreis im Einsatz. Als besonders gefährdet gelten die tiefer gelegenen Vororte Grünewalde und Elbenau, für die eine Evakuierungsempfehlung des Krisenstabes gilt, genauso wie für das Örtchen Ranies. Busse mit der Aufschrift „Sonderfahrt“ stehen ständig bereit, um die Menschen in Sicherheit zu bringen, sollte es zum Äußersten kommen.

Einsatz der 2. Bereitschaft Herford Minden-Lübbecke der Bezirksreserve Detmold
(Situationsbericht zu den Ereignissen vom 7. bis 9.06.2013, Hinweis: Am 12.06.2013 aktualisiert)

Nach tagelangen Regenfällen, teilweise kamen in nur 90 Stunden bis zu 400 Liter Wasser auf den Quadratmeter zusammen, kommt es in Teilen Süddeutschlands und den Regionen an der Elbe zu katastrophalen Überschwemmungen. Im Kampf gegen das Hochwasser werden bundesweit alleine mehr als 75.000 Einsatzkräfte der Feuerwehr eingesetzt, meldet der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). Die 2. Feuerwehrbereitschaft der Bezirksreserve Detmold wird am Freitag (7.06.2013) auf einen möglichen Einsatz in Sachsen-Anhalt vorbereitet.  Am Samstagmorgen kommt schließlich der Marschbefehl über die Führungsleitstelle bei der Berufsfeuerwehr Bielefeld: In Schönebeck im Salzlandkreis drohen die Deiche der Elbe zu brechen. Die Menschen dort brauchen dringend Hilfe.

Feiertag für die Wehrleute aus Südlengern  

2013-05-24 20-46-52Für die Aktiven der Löschgruppe Kirchlengern-Südlengern ist „das Zeitalter der Moderne“ angebrochen. Während einer Feierstunde, die am Freitag (24.05.2013) stattfand, wurde das neue Gerätehaus an der Elsestraße offiziell eingeweiht. Doch damit nicht genug: Gleichzeitig erhielten die Wehrleute ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20). Am Sonntag (26.05.2013) präsentierte eine stolze Löschgruppe Kirchlengern-Südlengern ihr neues Domizil  samt neuer Ausrüstung der Öffentlichkeit.

Hansetag soll eine familienfreundliche Großveranstaltung werden

P1030265Der Count-down läuft: Vom 13. bis zum 16. Juni findet in Herford der 33. Internationale Hansetag statt. Er steht unter dem Leitspruch „Gemeinsam mehr bewegen“. Spielt das Wetter mit, da sind sich die Macher von Pro Herford sicher, wird sich die Veranstaltung zu einem Megaevent entwickeln. Tausende Besucher könnten dann durch die Innenstadt strömen.  Feuerwehr und Rettungsdienst sind gut vorbereitet. Es gibt ein umfassendes Sicherheitskonzept, an dem rund ein Jahr gearbeitet wurde. Herfords Feuerwehrchef Michael Stiegelmeier und der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Kröger rechnen deshalb nicht damit, dass es zu Problemen kommt.

Löschzüge Schweicheln-Bermbeck und Lintel (Rheda-Wiedenbrück) sind  gemeinsam im Einsatz

DSC 1397Der Löschzug Schweicheln-Bermbeck war Anfang Mai im Kreis Gütersloh im Einsatz. In  Lintel, einem Ortsteil von Rheda-Wiedenbrück unterstützten die Wehrleute die Löscharbeiten der örtlichen Feuerwehr. Es handelte sich allerdings lediglich um eine Übung. Die Ehrenamtlichen aus Hiddenhausen und Lintel sind seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden.

Die Welt zu Gast in Stadthagen
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