Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Vlotho

DSC 0524Vlotho. Die Zahl der Feuerwehreinsätze hat in Vlotho einen neuen Spitzenwert erreicht. 252 Mal rückten die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr aus. Die Zahl der geleisteten Einsatzstunden habe mit 6.360 ein noch nie da gewesenes Rekordniveau erreicht, sagte Wehrführer Torsten Sievering. „Wir haben damit das Leistungslimit nicht nur erreicht, sondern überschritten!“. „Feuerwehr 2020“, dieses Schlagwort machte während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag (6.02.2015) die Runde. Der Feuerwehrchef stellte dazu die alles entscheidende Frage: „Wie schaffen wir es, die Freiwillige Feuerwehr für die nächsten Jahre attraktiv zu gestalten?“

Einsatznachbesprechung nach Brandkatastrophe

DSC 1154Vlotho/Kreis Herford. Die 16-jährige Annika R. und ihr Großvater Hermann R. (79) sind am Silvesterabend bei einem verheerenden Wohnungsbrand gestorben. (Der KFV berichtete darüber.) Die Tragödie  hat in Vlotho-Valdorf, dort wo die Beiden bekannt waren, großen Schmerz und eine tiefe Trauer ausgelöst und bei der Feuerwehr Vlotho tiefe Spuren hinterlassen. Unter den Wehrleuten, die zum Teil psychologisch betreut werden mussten, herrscht noch immer Fassungslosigkeit. Warum musste Familie R. das Schicksal so hart treffen, fragen sich die ehrenamtlichen Helfer, die in jener Schicksalsnacht vor Ort waren, immer wieder.

Noel Schuppenat erlebt in Oregon neun aufregende Monate

burn-046Hiddenhausen/Veneta (Oregon/USA). Wenn Noel Schuppenat von seinen Erlebnissen in den USA berichtet, dann bekommt er noch immer strahlende Augen. Neun Monate lang, von August 2013 bis April 2014, war der 16-Jährige Cadet beim Veneta Firedepartment im Bundesstaat Orgeon. Im pazifischen Nordwesten der Vereinigten Staaten erlebte der  Jugendfeuerwehrmann aus Hiddenhausen den Einsatzalltag der US Firefighter hautnah mit. Die Reise hat bei Noel einen bleibenden Eindruck hinterlassen:  „Das war die aufregendste  Zeit in meinem Leben, die ich nie vergessen werde“, schwärmt der Schüler gegenüber dem KFV Herford.

Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Löhne-Obernbeck

JHV-Obernbeck-2015-1Löhne. Schon länger hatte es Gerüchte gegeben. Jetzt ist es amtlich: Dirk Husmeier ist nicht mehr Leiter der Löschgruppe Löhne-Obernbeck. Der Brandoberinspektor ist aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Einer verantwortungsvollen Position, die er 24 Jahre innegehabt hat. Die Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Löhne-Obernbeck, die am 10. Januar 2015 im Gerätehaus am Diekweg stattfand, wurde deshalb von Wehrführer Ralf Krause eröffnet. Für die Obernbecker Wehrleute war das eine völlig ungewohnte Situation.

Kreisverwaltung und Einsatzkräfte sind auf Geflügelpest vorbereitet

DSC 1136Kreis Herford. Das hoch ansteckende Vogelgrippe-Virus H5N8 ist im Umlauf. Im Dezember 2014 bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut eine Infektion in einem Mastputenbestand mit 20.000 Tieren im Landkreis Cloppenburg. Ein konventioneller Entenmastbetrieb im Emsland war ebenfalls betroffen. Die Forscher vermuten, dass Wildvögel die Überträger der gefährlichen Geflügelpest sein könnten. Der Kreis Herford will vorbereitet sein: Feuerwehr, THW und DRK demonstrierten am Samstag (17.01.2014) Fahrzeug- und Personenschleusen, die im Ernstfall zur Dekontamination an einem Seuchengehöft zum Einsatz kämen.

Martinshorn-Warngerät, "Yelp-Ton" und "Flasher"

Streifenwagen-MIK-NRWKarlsruhe/Düsseldorf/Kreis Herford. Ist die Musik gut, wird das Autoradio schnell ein bisschen lauter gedreht und dadurch das Einsatzhorn eines heraneilenden Rettungswagens genauso schnell überhört. Eine solche Situation haben sicherlich viele Autofahrer schon einmal erlebt. Findige Studenten aus Karlsruhe haben dieses Problem jetzt gelöst. Sie entwickelten ein „Martinshorn-Warnsystem“. Währenddessen hat die Polizei in NRW ihre Streifenwagen mit „Yelp-Ton“ und „Flasher“ aufgerüstet, um für mehr Aufmerksamkeit im Einsatzfall zu sorgen.

Nächtlicher Einsatz in Hiddenhausen

P1040150Hiddenhausen. Feuerwehrleute vom Löschzug Schweicheln-Bermbeck haben am Wochenende (4.01.2015) eine kleine Katze aus einem stillgelegten Klärbecken gerettet. Die nächtliche Aktion in rund sieben Metern Tiefe gestaltete sich schwieriger als zunächst gedacht. Erst nach vier Stunden und mehreren Versuchen konnten die Helfer das Tier zurück an die Erdoberfläche befördern. Von Familie Geier bekamen die Ehrenamtlichen dafür Applaus und ein großes Dankeschön.

Verband der Feuerwehren NRW beklagt zunehmende Gewalt gegenüber Einsatzkräften

Wasserwerfer-EilmeldungWuppertal/Essen/Kreis Herford. Sie kommen um zu helfen und werden stattdessen angepöbelt, bedroht oder im Extremfall sogar geschlagen. Polizisten sind längst nicht mehr die einzigen „Prügelknaben der Nation“. Immer häufiger richten sich die Aggressionen aus dem Volk auch gegen den Rettungsdienst und die Mitarbeiter der Feuerwehr. Jüngstes Beispiel sind die Vorfälle im Ruhrgebiet während der Neujahrsnacht. Dort wurden Feuerwehr und Polizei gezielt mit Raketen beschossen und mit Böllern und Bierflaschen beworfen. In einer Stellungnahme hat Feuerwehr-NRW-Geschäftsführer Christoph Schöneborn die zunehmenden Anfeindungen gegenüber den Einsatzkräften beklagt.

Zwei Brandtote und eine Schwerverletzte nach Wohnungsbrand

DSCF2533Vlotho. Am Silvesterabend hat sich in Vlotho eine Tragödie ereignet. Beim Brand eines Wohnhauses starben eine 16-Jährige und ihr 79-jähriger Großvater. Eine 17-jährige Freundin des Mädchens, die sich zu Besuch aufgehalten hatte, wurde bei dem Unglück schwer verletzt. Feuerwehrleute retteten sie mit letzter Kraft aus dem Inferno. Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer zeigte sich in einer Stellungnahme bestürzt von dem tragischen Unglück.