Der Kreis Herford befindet sich in der Außenzone des Atomkraftwerks Grohnde.

Atomare Gefahr kfv herford gFukushima/Düsseldorf/Kreis Herford. Am 11. März jährt sich die Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima zum sechsten Mal. Vor Ort kämpfen die Experten noch immer mit gewaltigen Problemen. Wohin mit dem verseuchten Erdboden und vor allem dem kontaminierten Kühlwasser? Mensch und Technik scheinen an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Hierzulande wächst die Sorge, dass es im belgischen Pannen-Reaktor Tihange zu einem ähnlichen Super-GAU kommen könnte. Der Kreis Herford liegt zudem in der sogenannten Außenzone des Atomkraftwerks Grohnde an der Weser (Landkreis Hameln-Pyrmont). Dort war es in jüngster Zeit immer wieder zu Pannen gekommen. Der Kreis Herford hat vorsorglich Jodtabletten eingelagert. Die sollen verhindern, dass sich Radioaktivität in der Schilddrüse anreichert.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kirchlengern

Kirchlengern. Mitarbeiterprämien für besondere Leistungen sind in der freien Wirtschaft nichts Ungewöhnliches.  Die Gemeinde Kirchlengern will es genauso machen und auf diese Weise ihre Freiwillige Feuerwehr verstärken. Jeder Aktive, der ein neues Mitglied für die Einsatzabteilung wirbt, soll in Zukunft eine Geldprämie erhalten. Das hat Bürgermeister Rüdiger Meier während der Jahreshauptversammlung der Wehr am vergangenen Freitag (24.02.2017) angekündigt. Meier bezeichnete das Vorhaben als lohnenswerten Versuch. „Eine Erfolgsgarantie gibt es allerdings nicht!“

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hiddenhausen

Hiddenhausen. Die Feuerwehr Hiddenhausen war im zurückliegenden Jahr stark gefordert.  Das wurde während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag (17.02.2017) im Gerätehaus Schweicheln-Bermbeck deutlich.  Zu insgesamt 210 Einsätzen rückten die Ehrenamtlichen aus.  Wehrführer Mario Daume berichtete vom  Brand einer Doppelhaushälfte, der die Wehrleute alleine neun Stunden in Atem gehalten hatte.  Die Gemeinde Hiddenhausen unterstütze die gute Arbeit ihrer Feuerwehrleute, sagte Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer mit Blick auf die anstehenden Investitionen.

Panther 4x4 sorgt mitten im kolumbianischen Urwald für Sicherheit

Leonding (Österreich)/Leticia (Kolumbien). Ein Panther 4x4 aus dem Hause Rosenbauer hat eine wahre Weltreise hinter sich gebracht. Sie endete mitten im südamerikanischen Regenwald. Das Flugfeldlöschfahrzeug ist nun auf dem Flughafen Leticia im südlichsten Zipfel Kolumbiens stationiert. Die Ortschaft mit rund 41.000 Einwohnern  ist über das kolumbianische Straßennetz nicht zu erreichen.

Größtes Löschflugzeug der Welt startet von Colorado aus in alle Welt

Evergreen Supertanker Abwurf ShacharLAColorado Springs (USA). Das größte Löschflugzeug der Welt wartet in Colorado Springs (Bundesstaat Colorado) auf seinen nächsten Einsatz. Die Boeing 747-400 des amerikanischen Unternehmens Global SuperTanker Services LLC hat ein Sprühtanksystem mit 74.200 Litern Wasser an Bord. Der Jumbo ist erst vor wenigen Tagen aus Chile zurückgekehrt, wo die schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Landes tobten.

Regierung billigt Entwurf zur Änderung des Strafgesetzbuchs

Gewalt gegen Einsatzkräfte Marek PetersBerlin. Sie werden beschimpft, bespuckt und geschlagen. Polizisten und Rettungskräfte sind  in den vergangenen Jahren immer öfter zu Opfern von Hass und Gewalt geworden. Damit soll jetzt Schluss sein. Das Bundeskabinett billigte am  Mittwoch (8.02.2017) einen Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium. Danach werden tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte künftig mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren geahndet. Die Neuregelung gilt ausdrücklich auch für die Mitarbeiter der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes.  Unterdessen hat der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) angemahnt, dass härtere Strafen alleine das Problem nicht lösen werden.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Vlotho

DSC 0432Vlotho. Für die Freiwilligen Feuerwehren im Lande schlägt es fünf vor zwölf. Sie werden immer öfter um Hilfe gerufen, gleichzeitig sind aber immer weniger Menschen bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Auf allen Ebenen wird gemeinsam mit den Feuerwehrleuten nach Lösungen gesucht. „Wir müssen endlich weg von allen Aufgaben, die nicht unseren Kernbereich betreffen“, bekräftigte Vlothos Feuerwehrchef Torsten Sievering am Freitagabend (3.02.2017) während der Jahreshauptversammlung im „Haus der Feuerwehr“ Am Bullerbach. Sievering sieht die Leistungsgrenze der Feuerwehr Vlotho bereits seit geraumer Zeit deutlich überschritten. Im vergangenen Jahr rückten die Wehrleute der Weserstadt erneut zu 262 Einsätzen aus.

Atemschutzunfall sollte allen Feuerwehrleuten Mahnung und Warnung sein

Marne AGT Unfall cMarne. Der 6. Dezember 2015 ist als schwarzer Sonntag in die Geschichte der Feuerwehr Marne im Landkreis Dithmarschen (Schleswig Holstein) eingegangen. An diesem Tag kam ihr Kamerad Stefan D. (31) aus einem Brandeinsatz nicht mehr zurück. „Mayday, Mayday, Mayday …!“, dieser verzweifelte Notruf war das letzte Lebenszeichen, das sie von ihm hörten. Der Feuerwehrmann starb einen qualvollen Erstickungstod. Seitdem ist bei der Feuerwehr Marne nichts mehr wie vorher. Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse (HFUK) hat den Atemschutzunfall mittlerweile genauer untersucht. Sie kommt zu dem Schluss, dass eine Verkettung von Fehlern das tragische Unglück ausgelöst hat. Ihre Analyse, die im November 2016 im Sicherheitsbrief Nr. 40 veröffentlicht wurde, sollte allen Feuerwehrleuten Mahnung und Warnung sein.

Jahresrückblick der Jugendfeuerwehren im Kreis Herford

BF Tag JF Vlotho a Kreis Herford. Die Jugendfeuerwehren im Wittekindsland blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Feuerwehrtechnik und allgemeine Jugendarbeit, aus diesen bewährten Komponenten mischte das Betreuerteam erneut ein abwechslungs- und lehrreiches Programm voller Spaß und Spannung zusammen. Freizeitfahrten führten an die Nordsee, in die Lüneburger Heide, ins Sauerland und nach Berlin, Tagestouren in die Autostadt, Zoom-Erlebniswelt und zum Flughafen Münster-Osnabrück.  Der nun folgende Rückblick lässt die Ereignisse des letzten Jahres noch einmal Revue passieren. Kreisjugendfeuerwehrwartin Natascha Meier und Redaktion: kfv-herford.de wünschen viel Spaß beim Schauen, Entdecken und Lesen.   

150 Jahre Rosenbauer

Rosenb AT Ausfahrt WerkLeonding (Oberösterreich). Die Rosenbauer International AG ist heute ein weltweit agierender Feuerwehrausrüster. Auf allen Kontinenten vertrauen die Feuerwehrleute auf die bewährte Technik aus Österreich. Die Anfänge des Unternehmens reichen mittlerweile 150 Jahre zurück. Johann Rosenbauer, Gürtlermeister und begeisterter Feuerwehrmann, machte anno dazumal sein Hobby zum Beruf. Er gründete in Linz den ersten oberösterreichischen Feuerwehrrequisitenhandel. Vom Handwerksmeister bis zum Global-Player war es ein weiter Weg. Redaktion: kfv-herford.de berichtet, wie sich das Unternehmen im Verlaufe der Jahre entwickelt hat und mit welchen innovativen Entwicklungen Rosenbauer die Welt ein Stück sicherer gemacht hat.