Gasheizstrahler können zur Gefahr werden

 

Gasheizstrahler können zur Gefahr werden

 

 

 

Rüdiger Meier, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bünde, berichtet über folgenden Fall:

Am 8. Februar 2012 wurde die Bünder Feuerwehr um 19.21 Uhr zu einem Lkw-Brand in der Bohnenstraße gerufen. Passanten hatten Feuerschein auf der verschlossenen Ladefläche eines Getränkelieferwagens entdeckt. Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuerwache öffneten das Fahrzeug gewaltsam und machten eine gefährliche Entdeckung: Um das Einfrieren der im Lkw befindlichen Getränke zu verhindern, wurde auf der geschlossenen Ladefläche ein auf einer Propangasflasche montierter Gasheizstrahler betrieben. Aufgrund nicht bekannter Umstände brannte der Gaszuleitungsschlauch durch (Foto). Das Propangas strömte daraufhin unkontrolliert aus und brannte glücklicherweise ohne Explosion ab. Das Schadenfeuer wurde gerade noch rechtzeitig entdeckt, sodass der Sachschaden gering blieb.

Die Feuerwehr Bünde warnt aus diesem Anlass dringend davor, Gasheizstrahler in geschlossenen Räumen unbeaufsichtigt zu betreiben. Es besteht unter anderem die konkrete Gefahr, dass Propangas unkontrolliert ausströmt, ohne sich sofort zu entzünden. Ist das  kritische Mischungsverhältnis mit der Umluft erreicht, so kann es durch das glühende Gitter des Heizstrahlers zur Explosion kommen. Im vorliegenden Fall haben Verursacher und Nachbarschaft einfach nur großes Glück gehabt, dass nicht Schlimmeres passiert ist.

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