Wohnung verqualmt, Bewohner gerettet

Wohnung verqualmt, Bewohner gerettet

Einsatz der Feuerwehr Herford an der Lerchenstraße

Herford. Ein Plastikgefäß, das auf einem Elektroherd in Brand geraten war, hat am Freitagabend (7.11.2014) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.  Die beiden Bewohner des Appartements an der Lerchenstraße konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie hatten Rauch eingeatmet und wurden deshalb vorsorglich ins Krankhaus gebracht.  

Gegen 17.45 Uhr war die Feuerwehr vom Pflegedienst der Beiden verständigt worden. Es war von einem Zimmerbrand die Rede. Eine Person im Rollstuhl sollte sich noch in der Wohnung befinden. Wegen der unklaren Situation löste der Disponent der Kreisleitstelle sofort die Alarmstufe 2 aus. Kräfte der Hauptamtlichen Wache und vom Löschzug-Mitte eilten daraufhin in die Nordstadt. Zwei Personen, darunter der Rollstuhlfahrer, konnten die verqualmten Wohnräume allerdings noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Sie waren in einen Wintergarten geflüchtet. Ein Rauchmelder hatte ebenfalls angeschlagen.  
Die Wehrleute brachten die beiden Bewohner in Sicherheit und übergaben sie an den Rettungsdienst. Da die Notärztin eine übermäßige Belastung mit giftigen Rauchgasen nicht ausschließen konnte, wurden die Betroffenen zur weiteren Abklärung in das Klinikum Herford eingeliefert. In der Küche fanden die Wehrleute schließlich die Ursache für die Verrauchung. Dort war ein Plastikgefäß auf einer heißen Herdplatte verschmort. Die Feuerwehrleute führten mit einem Spezialgerät Lüftungsmaßnahmen durch. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden. Die 25 Einsatzkräfte konnten bereits um 18.20 Uhr wieder einrücken.

-Vo-
Infos u. Fotos: Feuerwehr Herford

 


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Eine Wohnung an der Lerchenstraße ist verraucht.   

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Die Feuerwehr ist sofort mit 25 Mann zur Stelle.

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Der Rettungsdienst bringt zwei Bewohner ins Krankenhaus.

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