Munition setzte Dachstuhl in Brand

Munition setzte Dachstuhl in Brand - Einsatz der Feuerwehr Löhne am Neujahrstag

Löhne. Der Brand eines Einfamilienhauses in Löhne-Obernbeck, der sich am Neujahrstag (1.01.2017) in Löhne-Obernbeck ereignet hatte, wurde sehr wahrscheinlich durch eine Leuchtpatrone verursacht. Das gab die Polizei jetzt bekannt. Durch das Feuer war ein Schaden von rund 30.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand.

Die Spuren deuteten darauf hin, dass im Umfeld des Wohnhauses an der Straße Urnenkamp mit Leuchtpatronen aus einer Signalpistole geschossen worden sei, sagte ein Sprecher der Polizei. „Diese Art der Leuchtmunition ist an einem kleinen Fallschirm befestigt, um den Fall des Geschosses zu verlangsamen.“ Das System ist eigentlich dafür gedacht,  einen bestimmten Geländeabschnitt gezielt abzuleuchten. Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach dem Verursacher, der in der Silvesternacht mit der Pistole geschossen haben soll. „Es ist noch nicht geklärt, ob es sich um einen erlaubnisfreien oder einen verbotenen Gegenstand handelt“, teilte die Kreispolizeibehörde mit.

Eine 77-jährige Bewohnerin war am Neujahrsmorgen gegen sechs Uhr durch einen Rauchmelder in ihrem Schlafzimmer geweckt worden. Sie konnte die Wohnung gerade noch rechtzeitig verlassen und blieb unversehrt. Kurze Zeit später war die Feuerwehr Löhne mit einem starken Aufgebot vor Ort und hatte den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.

 

Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich mit der Direktion Kriminalität unter der Telefonnummer 05221/888-0 in Verbindung zu setzen.  (ots, Redaktion: kfv-herford.de)

 

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Leuchtmunition hat mit großer Wahrscheinlichkeit den Dachstuhlbrand am Neujahrsmorgen

in Löhne-Obernbeck verursacht. (Foto: Vdv-r 31)

 

 

 

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