Die Feuerwehren im Kreis Herford trauern um Amelie Düning.

amelieDie junge Feuerwehrfrau ist nach einem schweren Verkehrsunfall in Melle verstorben, der sich am 13. März ereignete. Amelie wurde im Alter von nur 22 Jahren aus unserer Mitte gerissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt an dieser Stelle ihrer Familie, ihren Freunden und all denen, die Amelie gern hatten.
Mit Trauer und Bestürzung haben die Angehörigen des Löschzugs Enger auf die Nachricht vom Unfalltot des Mädchens reagiert. Amelie Düning war dort seit dem Jahr 2012 aktives Mitglied. Die junge Frau war vor allem für ihre lebenslustige Art bekannt und gerade deshalb so beliebt. Ihre Fröhlichkeit und jugendliche Dynamik werden wir vermissen. Geschätzt wurde Amelie durch ihre große Hilfsbereitschaft. Sie hat sich in ihrer noch kurzen Feuerwehrlaufbahn sehr für die Sache der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt und das Ehrenamt mit Überzeugung und Tatkraft ausgeübt. Das alles wird uns fehlen.

Amelie, wir werden Dich nicht vergessen!

Enger/Hiddenhausen, im März 2015

Wolfgang Hackländer
Kreisbrandmeister
Jürgen Tomann
Wehrführer
Arndt Höpker
Löschzugführer


Die Trauerfeier zur Einäscherung findet am Donnerstag, 19.03.2015 um 14 Uhr in der Jakobi-Kirche in Herford statt (Nähe Gänsemarkt). Das Treffen für die Kameraden/innen, die an der Trauerfeier teilnehmen möchten, ist um 13.30 Uhr an der Kirche (in Uniform). Für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr der Stadt Enger ist Trauerflor angeordnet.

Mobile Brandsimulationsanlage lässt auf Knopfdruck die Flammen züngeln

2015 03 05 21 49 40 3316Hüllhorst. Die Zahl der Brandeinsätze mag in den letzten Jahren zurückgegangen sein. Dafür hat sich das Brandverhalten massiv verändert. Moderne Baustoffe und eine veränderte Bauweise sind die Ursache hierfür. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellen sich den geänderten Anforderungen. Sie trainierten gerade erst wieder den Innenangriff in einer mobilen Simulationsanlage. Der Lastzug samt Brandcontainer machte am Gerätehaus Schnathorst (Feuerwehr Hüllhorst, Kreis Minden-Lübbecke) Station.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Herford

DSC 1284Herford. Die Feuerwehr Herford hat am Freitagabend (06.03.2015) auf Dallmanns Deele in Elverdissen getagt. Während der Jahreshauptversammlung machte Feuerwehrchef Michael Stiegelmeier deutlich, wie wichtig eine gute Ausbildung und moderne Ausrüstung für den Einsatzalltag sind. Die Wehr möchte zudem ihr Personal im ehrenamtlichen Bereich verstärken. „Wir wollen mehr Migranten für die Feuerwehr gewinnen“, sagte Stiegelmeier. Bürgermeister Tim Kähler überbrachte eine gute Nachricht. Der Stadtrat hatte nämlich erst wenige Stunden zuvor beschlossen, dass die Aufwandsentschädigung der Wehrleute angehoben wird.

Retter dürfen nicht verantwortungslos rasen

GeschwMessungMIKKreis Herford/Speyer/Neuburg. Geht es um Menschenleben oder sind erhebliche Sachwerte durch ein Feuer bedroht, zählt jede Minute. Die Retter nehmen in einem solchen Fall Sonderrechte im Straßenverkehr in Anspruch. Blaulicht und Martinshorn sind allerdings kein "Freibrief". Sie berechtigen den Einsatzfahrer also nicht zum verantwortungslosen "losbrettern", sondern verpflichten ihn vielmehr zu "größtmöglicher Sorgfalt". Das Amtsgericht Speyer hatte erst kürzlich über einen Fall zu entscheiden, bei dem ein Feuerwehrmann mit Tempo 150 geblitzt worden war.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kirchlengern

100 JahreLGNordKirchlengern. Die Feuerwehr Kirchlengern wurde im vergangenen Jahr auf eine harte Probe gestellt. Ein heftiges Unwetter hatte allein Ende Juli für 137 Einsätze gesorgt. Die Feuerwehr sei dadurch eigentlich eine Wasserwehr gewesen, meinte Bürgermeister Rüdiger Meier während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag (27.02.2015). Er lobte noch einmal die Arbeit der Wehrleute während der Hochwasserkatastrophe: „Da wurde übermenschliches gleistet!“ Die Zukunft des Ehrenamtes ist an der Else ebenfalls in der Diskussion. In Kirchlengern hat man gerade erst ein neues Projekt gestartet, um mehr Zuwachs zu erreichen. Und das lässt aufhorchen.

PTZ 10 aus dem Kreis Herford unterstützt Evakuierung

Bombe-mindenMinden. Im benachbarten Minden hat ein Feuerwerker des Kampfmittelräumdienstes am späten Abend (18.02.2015) erneut eine US-Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft. Für die Mindener war es der zweite Bombenfund innerhalb eines halben Jahres. Auch dieses Mal lief alles glatt. Der Patiententransportzug 10 (PTZ 10 NRW) aus dem Kreis Herford unterstützte die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen neben vielen weiteren Helfern. Führungsfahrzeug der Einheit, die mit mehreren Rettungswagen des DRK und des Regelrettungsdienstes zehn Patienten transportieren kann, ist der Einsatzleitwagen (ELW 1) aus Hiddenhausen.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hiddenhausen

P1040071Hiddenhausen. Werner Lohmeyer hat am vergangenen Freitag (20.02.2015) seine letzte Jahreshauptversammlung als Chef der Feuerwehr Hiddenhausen geleitet. Vor zahlreichen Gästen im Gerätehaus Schweicheln-Bermbeck, darunter Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer, analysierte der 50-Jährige das vergangene Einsatzjahr, ehrte  verdiente Feuerwehrleute  und sprach Beförderungen aus. Im Juni wird Lohmeyer seinen Posten abgeben. Im Kreis der Feuerwehr sei dies seit langem bekannt, hieß es am Freitagabend. Der Rat der Gemeinde Hiddenhausen wird in Kürze über einen Nachfolger entscheiden.

Bahnnotfallmanager zu Gast beim Löschzug Schweicheln-Bermbeck

P1030452Hiddenhausen. Jürgen Methling hat einen nicht ganz alltäglichen Beruf. Er ist Notfallmanager der Deutschen Bahn (DB). Kommt es zu einem Unfall mit einem Schienenfahrzeug oder einem Störfall auf der Strecke,  ist sein Fachwissen gefragt. Er steht dem Einsatzleiter der Feuerwehr dann als Fachberater zur Seite; denn fast immer sind solche Einsätze mit besonderen Gefahren verbunden.  „Wir haben die ICE-Strecke quasi vor der Haustür“, sagt Torge Brüning, stellvertretender Leiter des Löschzugs Schweicheln-Bermbeck. „Das Thema hat für uns daher eine gewisse Brisanz!“ Methling stand den Wehrleuten deshalb im Gerätehaus an der Herforder Straße Rede und Antwort.

Jahresbericht 2014 der Jugendfeuerwehren im Kreis Herford

02Kreis Herford. Die Jugendfeuerwehr ist bei den 10- bis 18-Jährigen weiterhin beliebt. 19 Jugendgruppen mit 498 Jungfeuerwehrleuten (Stand Ende 2014) gibt es im Wittekindsland. Und die haben im vergangenen Jahr wieder viel unternommen. Tagesausflüge führten nach Willingen, Hagen, Münster, Dissen und Hamburg, während in Melle, Schillig und auf Sylt gezeltet wurde. Näheres ergibt sich aus den nachfolgenden Kurzberichten der Nachwuchsgruppen. Der KFV Herford wünscht viel Spaß beim Stöbern.

Mehr Verkehrstote auf NRW-Straßen

P1000716Düsseldorf. Traurige Bilanz: Auf den NRW-Straßen starben im vergangenen Jahr 520 Menschen. Zum ersten Mal seit 2011 gab es wieder einen Anstieg der Verkehrstoten zu verzeichnen und zwar gleich um 8,6 Prozent. „Zu hohe Geschwindigkeit bleibt Killer Nummer eins“, erklärte Innenminister Ralf Jäger am Montag (9.02.2015) bei der Vorstellung der Verkehrsstatistik 2014 in Düsseldorf. Der Minister kündigte gleichzeitig an, dass künftig gegen die unerlaubte Handynutzung am Steuer schärfer vorgegangen werde.