Einsatz in der Hauptstadt erfolgreich beendet!

Teilkomponente „Notstrom“ der 2. Bezirksreserve-Bereitschaft auf der Rückreise

IMG 20260108 WA0000Berlin/Spenge. Für die sechs Einsatzkräfte vom Löschzug Spenge-Lenzinghausen ist der Einsatz in Berlin beendet. Sie traten am Donnerstagmittag (8.01.2025) die Heimreise an. Seit Montagnacht war die Teilkomponete „Strom“ der 2. Bereitschaft der Bezirksreserve Detmold (Herford/Minden-Lübbecke) in der Hauptstadt im Einsatz, um das Stromnetz zu stabilisieren. Nach einem Brandanschlag, der offenbar von Linksextremisten verübt wurde, waren zunächst  rund 45.000  Haushalte und 2.000 Gewerbetreibende ohne Strom (Redaktion: kfv-herford.de berichtete). Mittlerweile ist der Stromausfall behoben.


Man sei zunächst davon ausgegangen, dass der Einsatz für die Einheit aus dem Kreis Herford bis Sonntag oder sogar Montag verlängert werde, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kröger. Aus diesem Grund hatten sich bereits drei weitere Feuerwehrleute aus Spenge-Lenzinghausen vorbereitet, um ihre Kameraden in Berlin abzulösen. Drei zusätzliche Feuerwehrleute aus Bielefeld standen ebenfalls als Ablösekräfte bereit. „Sie bleiben nun in der Heimat!“ Denn die Berliner Feuerwehr hat am Donnerstagvormittag sämtliche Einsatzkräfte aus NRW aus dem Einsatz entlassen. Die Lage vor Ort habe sich soweit stabilisiert, dass die Anwesenheit der Kräfte vor Ort nicht mehr notwendig sei, hieß es von der Einsatzleitung.

IMG 20260108 WA0000Die Einsatzkräfte der „Stromgruppe“ aus Spenge-Lenzinghausen waren seit Montagnacht in Berlin im Einsatz.
(Foto: FW Spenge)

IMG 20260108 WA0001Gemeinsam mit den Kameraden aus dem Nachbarkreis Lippe wurde mitgeholfen, das Berliner Stromnetz zu stabilisieren.
(Foto: FW Spenge)

Seit Montagabend um 22 Uhr waren die Einsatzkräfte aus dem Kreis Herford im Zentrum von Berlin-Zehlendorf im Einsatz. An der dortigen S-Bahnstation hatten sie gemeinsam mit den Kräften aus dem Kreis Lippe Energie in eine 500-kVA-Trafostation eingespeist. „Die Berliner Versorgungsbetriebe hatten das bereits gut vorbereitet“, sagt der Kreisbrandmeister. Mehrere Straßenzüge rund um den Mexikoplatz (Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf) konnten so wieder zuverlässig mit Strom versorgt werden. Die Überwachung der Technik hatten die Feuerwehrleute in Acht-Stunden-Schichten mit zwei Gruppen zu je drei Personen organisiert. Sie waren in einer nahegelegenen Kaserne untergebracht. „Die Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Lippe hat einwandfrei funktioniert“, betont Kröger. Das gelte auch für das THW und die beteiligten Hilfsorganisationen. Das Technische Hilfswerk hatte die Einsatzkräfte vor Ort verpflegt und mit Kraftstoff versorgt. Die Berliner Feuerwehr hatte die Verpflegung in der Kaserne sichergestellt. Währenddessen waren die Zehlendorfer dankbar für die Unterstützung. Sie hatten die Einsatzkräfte zusätzlich mit Getränken und Snacks beköstigt.  

Insgesamt zehn Energiemodule des NRW-Katastrophenschutzes waren auf Anforderung der Senatsverwaltung in die Hauptstadt entstand worden, darunter die Einheiten aus den Kreisen Herford und Lippe. Sie bestehen jeweils aus Gerätewagen Logistik 2 (GW-L 2) und Feuerwehr-Anhänger „Notstrom“ (FwA-Notstrom) mit 250-kVA Leistung. Zur Beladung des Gerätewagens zählen unter anderem Stromerzeuger, Beleuchtungsgeräte und Heizungsaggregate. (Redaktion: kfv-herford.de, Kreisverwaltung Herford)

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