NRW-Sirenen heulen zur Probe
Landesweiter Warntag mit Schwerpunkt „Selbstschutz“
Kreis Herford. Am Donnerstag, 12. März 2026 findet der nächste landesweite Warntag statt. Um 11 Uhr heulen zwischen Rhein und Weser die Sirenen. Weitere Warnmittel, wie Handy-Apps und digitale Werbetafeln, werden getestet. Die Warnung der Bevölkerung im Brand- und Katastrophenschutz ist ein wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr. „Wer sich im Notfall richtig verhält, leistet einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit, aber auch zur Sicherheit seiner Nachbarn“, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kröger.
Kreis Herford. Die Zahl der Feueralarme ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. 876 Mal rückten die Wehren im Kreis Herford aus, um Brände zu löschen (2024: 555). Es scheint so, als ob sich diese beunruhigende Entwicklung im Februar 2026 fortgesetzt hat. In Vlotho und Spenge kam es zu Wohnhausbränden, in Herford stand die Produktionshalle eines Bauelemente-Herstellers in Flammen. Redaktion: kfv-herford.de blickt noch einmal auf die Ereignisse der vergangenen Tage zurück.
Zürich. Kein anderes Volk in Europa fährt so oft mit dem Zug, wie die Schweizer. Auch der alpenquerende Güterverkehr erfolgt hauptsächlich auf der Schiene. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) arbeiten dabei zuverlässig wie das sprichwörtliche "Schweizer Uhrwerk": Rund 94 Prozent der Personenzüge erreichten im vergangenen Jahr pünktlich ihr Ziel – ein Rekordwert in der Geschichte des Unternehmens, das eines der dichtestes Schienennetze der Welt betreibt. Auch in puncto Sicherheit setzen die SBB Maßstäbe. Sollte es zu einem Unfall kommen, rückt die "SBB Feuerwehr–Intervention" aus, die über moderne Lösch- und Rettungszüge (LRZ) verfügt. Redaktion: kfv-herford.de stellt den LRZ der "Intervention Zürich" als Fahrzeug des Monats Februar 2026 vor.
Kirchlengern. Die Feuerwehr Kirchlengern hat während ihrer Wehrversammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. Aktive, ehemals Aktive, Freunde und Förderer sowie Gäste aus Politik und Verwaltung waren dazu am Freitagabend (20.02.2026) in der Fahrzeughalle der Löschgruppe Kirchlengern-Nord zusammengekommen. Stellvertretender Wehrführer Klaus Westerholz nutzte noch einmal die Gelegenheit, um sich bei seiner Mannschaft zu bedanken: „Ihr habt im vergangenen Jahr erneut eine hervorragende Arbeit geleistet.“
Kreis Herford. Am Freitag, dem 13. ist bundesweiter Rauchmeldertag. Die kleinen Warngeräte können bei einem Wohnungsbrand echte Lebensretter sein. Mittlerweile gilt in allen 16 Bundesländern eine Rauchmelderpflicht und zwar für vermieteten, wie auch für selbstgenutzten Wohnraum. Doch noch immer sind die Melder längst nicht in jedem Haushalt vorhanden. Der Kreisfeuerwehrverband Herford warnt vor den Folgen: Gefährlich sei nicht nur das Feuer, sondern vor allem der dabei entstehende Brandrauch, so Kreisbrandmeister Bernd Kröger, Vorsitzender des Verbandes. „Wenige Atemzüge können ausreichen, um zur Bewusstlosigkeit zu führen.“
Herford. Ein Großbrand hat in der Nacht zu Donnerstag (5.02.2025) auf dem Gelände der Firma Mehlhose an der Kiebitzstraße in Herford gewütet. Große Teile der Produktion des Herstellers von Bauelementen für Dachränder und Fassaden wurden dadurch zerstört. Zeitweise waren mehr als 100 Feuerwehrleute aus Herford und den Nachbarkommunen sowie weitere Helfer des Roten Kreuzes und Technischen Hilfswerks im Einsatz. Sie verhinderten ein weiteres Übergreifen der Flammen. Verletzt wurde niemand - der Sachschaden dürfte allerdings in die Millionen gehen. Erst wenige Stunden zuvor hatte der Dachstuhl eines Wohnhauses in Vlotho-Uffeln gebrannt.
Kreis Herford. Anfang Januar 2026 kommt es in Berlin zum größten Stromausfall der Stadt seit Kriegsende. Hunderte Helfer, darunter Feuerwehrleute aus Spenge, versuchen die Lage in den Griff zu bekommen. Der Vorfall zeigt, dass die Kritischen Infrastrukturen (Kritis) in Deutschland durch Extremismus, aber auch Extremwetterlagen zunehmend gefährdet sind. Im Kreis Herford verläuft der Jahreswechsel relativ ruhig. Gebäudebrände fordern die Feuerwehren Herford, Bünde und Rödinghausen im weiteren Verlauf des Monats. Redaktion: kfv-herford.de blickt noch einmal auf die Ereignisse der vergangenen Tage zurück.
München/Frankfurt. Die Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) der großen Berufsfeuerwehren sind Tag für Tag im Einsatz. Ihr Anforderungsprofil ist deshalb speziell: Sie müssen robust und zuverlässig sein, ausreichend Platz für Mannschaft und Gerät bieten, aber auch gut durch den dichten Großstadtverkehr zu manövrieren sein. Die Berufsfeuerwehren München und Frankfurt am Main haben erst kürzlich ihre neuen HLF-Generationen vorgestellt. Was sofort auffällt: Die neuen Modelle sind nicht größer, breiter und schwerer geworden, sondern stattdessen kompakter und wendiger.