Schrittweise zurück zur Normalität

Wiederaufnahme des Dienst- und Ausbildungsbetriebs

DSC 0022Kreis Herford. Anfang März hatten die Feuerwehren im Kreis Herford ihren Dienst- und Ausbildungsbetrieb eingestellt. Vor dem Hintergrund rückläufiger Covid-19-Fall- und Reproduktionszahlen beginnt jetzt die schrittweise Rückkehr zur Feuerwehr-Normalität. Vorläufig wird allerdings nur in Staffel- oder Gruppenstärke geübt und die Hygiene- und Abstandsregeln sind selbstverständlich weiterhin zu beachten. Die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie Ehrenabteilungen müssen sich noch in Geduld üben. Ihr „Neustart“ beginnt später. Kreisbrandmeister Bernd Kröger gab am Freitag (22.05.2020) weitere Einzelheiten zum Stufenplan bekannt.  

Erster Spatenstich steht bevor!

Das neue Gerätehaus Schweicheln-Bermbeck wird von einem Totalunternehmer errichtet.

Ansicht Sued OstHiddenhausen. Lange hat es gedauert, jetzt steht der Baustart unmittelbar bevor: Im Sommer soll der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus Schweicheln-Bermbeck erfolgen.  Der zeitgemäße und vor allen Dingen ausreichend große Funktionsbau wird an der Bahnhofstraße, Ecke Schweichelner Straße entstehen.  Die Archimedes Gruppe aus Herford hat bereits den Zuschlag für die Umsetzung des Projektes erhalten. Ihre Planungen wiesen am Ende des Ausschreibungsverfahrens den größten Kosten-Nutzenfaktor auf und konnten damit den Gemeinderat überzeugen. Archimedes wird das Gebäude als Totalunternehmerin schlüsselfertig errichten. Knapp 3,4 Millionen Euro sind dafür im Gemeindehaushalt veranschlagt. „Wir sind mit der nun gefundenen Lösung mehr als zufrieden und glücklich, dass es jetzt bald losgeht“, meinte Wehrführer Mario Daume, der die Pläne am Dienstag (12.05.2020) im Kreis der Feuerwehrleute vorstellte.

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Auf Hof Meier Nr. 1 Feuerwehrgeschichte erleben

Feuerwehrmuseum Kirchlengern-Quernheim in Häver wird 30 Jahre alt

DSC 0265Kirchlengern. Das waren noch Zeiten, als die Feuerwehr mit dem Pferdefuhrwerk zum Löscheinsatz ausrückte. Die Handdruckspritze hatte anno dazumal noch keine Ansaugvorrichtung; und so war das ganze Dorf auf den Beinen, um die Wasserversorgung per Eimerkette sicherzustellen. Acht Feuerwehrmänner, vier auf jeder Seite, zogen mit Muskelkraft den Pumpenschwengel, solange bis ihnen die Kraft ausging. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts begann mit der zunehmenden Industrialisierung die Motorisierung der Feuerwehr, sodass die Brandbekämpfung immer effektiver wurde. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, wie sich das Feuerlöschwesen von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart entwickelt hat, der sollte das Feuerwehrmuseum Kirchlengern-Quernheim in Häver besuchen. Es wird im September 30 Jahre alt.

Mit dem Lift aufs Dach - Fahrzeug des Monats Mai 2020

FahrzeugdesMonatsFrankfurt a.M. Das einstige Stammwerk der (Farbwerke) Hoechst AG in Frankfurt a.M. hat sich im Verlaufe der Jahre gewandelt. Der Industriepark Höchst ist heute ein innovativer Chemie- und Pharmastandort im Herzen Europas, der mehr als zwanzigtausend Beschäftigte zählt. Um die Sicherheit kümmert sich die Werkfeuerwehr der Infraserv Höchst-Gruppe, einem der vielen Nachfolgeunternehmen der aufgespaltenen Hoechst AG. Als Mitglied im TUIS-Verbund ist die Industriepark-Wehr auch außerhalb des Werksgeländes im Einsatz, um die öffentlichen Feuerwehren bei Chemieunfällen zu unterstützen. Zu ihren Spezialfahrzeugen zählt seit kurzem ein neuer Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G), den Feuerwehrspezialist Rosenbauer mit einer Stickstofflöschanlage und einem Vertikallift ausgerüstet hat. Redaktion: kfv-herford.de berichtet über die Arbeit der Werkfeuerwehr und stellt den GW-G als Fahrzeug des Monats Mai 2020 vor. ... weiterlesen

Teutoburger Wald brennt an mehreren Stellen gleichzeitig

Einheiten aus dem Kreis Herford unterstützen die Löscharbeiten

IMG 20200426 WA0002Kreis Gütersloh/Halle/Werther. Zwischen Halle und Werther stand am Samstagabend (25.04.2020) der Teutoburger Wald in Flammen. Rund 200 Feuerwehrleute aus dem Kreis Gütersloh, dem angrenzenden Bielefeld sowie dem Nachbarkreis Herford rückten aus, um den Großbrand zu löschen. Sie konnten die Flammen im Verlaufe der Nacht eindämmen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, weil das Feuer offenbar an drei Stellen gleichzeitig ausgebrochen war. Zwei Verdächtige wurden von den Beamten bereits verhört.

Mit der Dürre steigt die Brandgefahr

Kreisbrandmeister mahnt zur Vorsicht

IMG 8400Kreis Herford. Milde Temperaturen und extreme Trockenheit lassen die Gefahr von Wald- und Flächenbränden in diesen Tagen weiter steigen. Bereits eine arglos weggeworfene, glimmende Zigarette reicht aus, um die Natur in Brand zu setzen. „Bäume, Büsche, Felder und Wiesen, bei der momentanen Wetterlage brennt alles wie Zunder“, warnt Kreisbrandmeister Bernd Kröger.

NRW-Polizei unterstützt Feuerwehr aus der Luft

Fliegerstaffel setzt erstmals neue Löschbehälter zur Waldbrandbekämpfung ein

Waldbrand FW TreuenbrietzenDüsseldorf. Die Hubschrauberbesatzungen der Polizeifliegerstaffel NRW kommen bei der Suche nach Vermissten, der Fahndung nach Bankräubern oder Umweltsündern und der Verkehrsüberwachung zum Einsatz. Jetzt ist noch eine weitere Aufgabe hinzugekommen: Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden die ersten Waldbrände des Jahres gelöscht. Das Innenministerium hatte die Hubschrauberflotte dazu erst kürzlich mit mobilen Faltbehältern ausgerüstet. Die sogenannten „Bambi-Buckets“ werden mit Wasser gefüllt, unter dem Hubschrauberrumpf mitgeführt und direkt über der Brandstelle entleert.

Es war ein regelrechtes Flammeninferno

Großbrand zerstört Wohnhaus in Hiddenhausen

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Hiddenhausen. Ein verheerender Großbrand hat in der Nacht zu Sonntag (19.04.2020) ein Zweifamilienhaus in Hiddenhausen-Eilshausen völlig zerstört. Glücklicherweise wurde bei dem Unglück niemand verletzt. Alle Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in dem Gebäude aufgehalten hatten, waren rechtzeitig nach draußen geflüchtet. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr Hiddenhausen, die mit allen verfügbaren Kräften vor Ort war, schwierig: Aufgrund der rasend schnellen Brandausbreitung konnten die Einsatzkräfte nicht mehr in das Gebäude vorrücken. Ihnen blieb deshalb nur die Brandbekämpfung von außen.

In Strullendorf gibt es noch Klopapier …

Liebe Einsatzkräfte aus Feuerwehr und Rettungsdienst,

So sonderbar der Titel klingt, so sonderbar ist wohl auch die Zeit in der wir gerade leben. Das PSU Team des Kreises Herford hat sich in den letzten Wochen und besonders seit Beginn der Lockdown-Maßnahmen unserer Regierung viele Gedanken über die möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kreis Herford gemacht.

 

 

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Ostergruß des Kreisbrandmeisters

Liebe Mitglieder der Feuerwehren im Kreis Herford,

man meint die Welt scheint still zu stehen. Seit drei Wochen ruht das Feuerwehrleben, keine Dienste und Versammlungen mehr, keine Ausbildungen auf Stadt- Kreis und Landesebene, lediglich das Einsatzgeschäft läuft natürlich weiter.

Unser Alltag wird durch geschlossene Geschäfte und Restaurants eingeschränkt, viele von uns haben Kurzarbeit oder sind in das Home-Office verbannt. Die Kinder sind bereits drei Wochen vor den Osterferien nach Hause geschickt worden. Fast das komplette soziale Leben ist zum Erliegen gekommen.