Berichte aus dem Jahr 2020

Reibungslose Zusammenarbeit geprobt

Notfallsanitäter-Azubis und Freiwillige Feuerwehr üben gemeinsam

4S0fLEf1.jpegHerford. Notfallsanitäter verfügen über ein umfangreiches Wissen zur notfallmedizinischen Versorgung von Patienten. Der Weg dahin ist nicht ganz einfach: Studieninstitut, Feuerwache und Krankenhaus zählen zu den Stationen der dreijährigen Ausbildung. Die Feuerwehr Herford führt einmal im Jahr eine Übung durch, bei der die Notfallsanitäter-Azubis ihr Können zeigen müssen. „Dabei wird auch das Zusammenspiel mit den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr geprobt“, sagt Maik Balke, erfahrener Rettungsdienstmitarbeiter und Praxisanleiter für die künftigen Notfallsanitäter.

„Highend-Gerät“ aus Karlsruhe ist in Freiburg im Einsatz

Fahrzeug des Monats Oktober 2020

 70I9341Freiburg. Die Berufsfeuerwehr Freiburg im Breisgau kommt mit ihrer neuen Hubarbeitsbühne (HAB) hoch hinaus. Sie kann damit Personen aus über 40 Meter Höhe retten. Der vierteilige Hauptteleskoparm erreicht zusammen mit dem einteiligen Korbarm eine Länge von 45 Metern. Dank ihrer „midship“ verbauten Pumpe sowie dem Druckschaumsystem kann die HAB 45, die im Rosenbauer-Werk Karlsruhe gefertigt wurde, aber auch sofort in den Löscheinsatz geschickt werden. Redaktion: kfv-herford.de stellt den 26-Tonner, der zu einem Beschaffungsprogramm des Landes Baden-Württemberg zählt, als Fahrzeug des Monats Oktober 2020 vor.

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Selbstlos anderen das Leben gerettet!

Feuerwehrmann Michael Kolpak mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet

12 2020 10 06 mp laschet a.hermann j. ahuis n. beutelmann m. kolpak r. ullrich rettungsmedaillie 2020 petersberg foto guenther ortmann 21Löhne/Königswinter. Ministerpräsident Armin Laschet hat am Dienstag (6.10.2020) 21 Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen mit der Rettungsmedaille des Landes ausgezeichnet. Sie haben sich für andere Menschen in Lebensgefahr begeben und dennoch einen kühlen Kopf bewahrt.“ Michael Kolpak, Leiter des Löschzugs Gohfeld-Wittel, zählte zu den Geehrten, denen die besondere Auszeichnung im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn zuteil wurde. Gemeinsam mit Alexander Hermann, Richard Ullrich (Löhne), Nils Beutelmann (Hille) und Jens Ahuis (Wietmarschen) hielt er einen Mann davon ab, sich in den Tod zu stürzen.

Mit Verantwortungsbewusstsein und technischem Verständnis bei der Sache!

Erster Maschinisten-Lehrgang nach dem Corona-Lockdown

Bild 3Kreis Herford. Der Corona-Lockdown hat den Ausbildungsbetrieb an der Kreisfeuerwehrzentrale ins Stocken gebracht. Nun fand erstmals wieder ein Maschinisten-Lehrgang statt: „Bei bestem Spätsommerwetter, allerdings unter besonderen Hygieneregeln“, so Ausbilder Thomas Reschke (Spenge). 18 Ehrenamtliche aus allen neun Wehren im Kreisgebiet nahmen am Ende mit Erfolg daran teil.

Gestärkt in die Zukunft!

Die Löschgruppen Bardüttingdorf und Wallenbrück haben sich zusammengeschlossen.

P1240545Spenge. Die Feuerwehrleute aus Bardüttingdorf und Wallenbrück gehen zusammen in die Zukunft: Ab 1. Juli 2020 gibt es die gemeinsame Löschgruppe Bardüttingdorf-Wallenbrück. Wehrführer Thomas Reschke sprach von einem notwendigen Schritt, um die Feuerwehr Spenge insgesamt zu stärken. Durch die Fusion endet die Geschichte der Löschgruppe Wallenbrück als selbständige Feuerwehreinheit. „Wir haben uns die Entscheidung deshalb nicht leicht gemacht“, betonte Reschke. Sie sei am Ende einvernehmlich mit der Mannschaft getroffen worden.

Das Leben auf der Baustelle hat ein glückliches Ende genommen!

Gerätehaus Spenge-Mitte nach umfangreicher Sanierung und Erweiterung eingeweiht

P1240680Spenge. Zweieinhalb Jahre wurde an der Eschstraße in Spenge gebaut. Am Ende ist der Umbau des Gerätehauses Spenge-Mitte schon fast einem Neubau gleichgekommen. Nun wurde das moderne Feuerwehrdomizil offiziell in Betrieb genommen. Bürgermeister Bernd Dumcke übergab symbolisch den Schlüssel an Wehrführer Thomas Reschke. Für die Wehrleute des Löschzugs Spenge-Mitte ist damit eine entbehrungsreiche Zeit zu Ende gegangen. Sie sind während der Bauphase am alten Standort verblieben und haben sich mit den Bauarbeitern arrangiert. Reschke ist stolz auf seine Leute: „Sie haben trotz der widrigen Umstände alles am Laufen gehalten!“

NRW zeigt Respekt!

Neue Kampagne des Innenministeriums gestartet

ZeichenDüsseldorf/Kreis Herford. Sie werden beleidigt, bespuckt und getreten: Polizisten, Rettungssanitäter und Feuerwehrleute sehen sich bei ihren Einsätzen immer häufiger Attacken von radikalen Bürgern ausgesetzt. Das NRW-Innenministerium hat deshalb die Kampagne „NRW zeigt Respekt!“ gestartet. Minister Herbert Reul betont: „Wir stehen hinter den Menschen, die durch ihren Job, ihre Berufung oder ihr ehrenamtliches Engagement anderen Menschen helfen!“

"Baby-Notarztwagen" in Betrieb genommen

Spezialfahrzeug für die Verlegung von Neu- und Frühgeborenen

Inkubator Rettungswagen IKreis Herford. Am Klinikum Herford ist ab sofort ein „Baby-Notarztwagen“ stationiert. Neugeborene, die auf den Brutkasten angewiesen sind, können damit optimal transportiert werden. „Der Wagen vereinfacht die notfallmedizinische Versorgung. Auch die Einsatzzeiten verkürzen sich“, erklärte Dr. Walter Koch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum. Am Freitag (11.09.2020) wurde das Fahrzeug, das zunächst probeweise im Einsatz ist, seiner Bestimmung übergeben.

Vierzehnmeterleiter in Stellung gebracht

Grundlehrgang der Ausbildungsgemeinschaft Herford, Hiddenhausen u. Vlotho

Herford/Hiddenhausen/Vlotho. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr müssen auf jeden Notfall vorbereitet sein. Deshalb wird auf eine gute Ausbildung viel Wert gelegt. 23 junge Wehrleute aus Herford, Hiddenhausen und Vlotho nahmen jetzt mit Erfolg an einem Feuerwehr-Grundlehrgang teil. „Was Ihr in den letzten Wochen gelernt und geleistet habt, ist nicht selbstverständlich“, meinte Sven Detering, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Vlotho, während der Abschlussveranstaltung am Samstag (5.09.2020).

1. bundesweiter Warntag

In ganz Deutschland heulen die Sirenen zur Probe

Warntag SireneKreis Herford. Am Donnerstag (10.09.2020)  findet erstmals ein bundesweiter Warntag statt. Um 11 Uhr heulen von Flensburg bis Garmisch Partenkirchen die Sirenen. Damit folgt der Bund dem Vorbild Nordrhein-Westfalens, wo der Warntag bereits 2018 eingeführt wurde. Alle Kommunen im Kreis Herford beteiligen sich in diesem Jahr daran.  

Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich die Menschen bei heftigen Unwettern und schlimmen Großbränden oftmals nicht ausreichend gewarnt und informiert gefühlt haben. Mit dem Warntag soll die Bevölkerung sensibilisiert und auf die Verhaltensregeln im Katastrophenfall hingewiesen werden. „Ich halte es für wichtig, dass die Menschen wieder die Bedeutung der Sirenensignale kennen“, meint Kreisbrandmeister Bernd Kröger.