Berichte aus dem Jahr 2020

Vorsichtiger Optimismus

Lagebeurteilung durch die Kreisverwaltung

Kreis Herford.  Das Corona-Virus breitet sich in Deutschland weiter aus. Noch ist der Höhepunkt der Covid-19-Pandemie nicht erreicht. Doch schon jetzt belastet die Krankheitswelle zunehmend die Kliniken. Knapp 30 Corona-Patienten befinden sich derzeit im Kreis Herford in stationärer Behandlung (Stand 09.04.2020). Unterdessen sind zwei weitere Todesfälle bekanntgeworden.

67-Jähriger stirbt bei Wohnhaus-Explosion

Polizei findet Brandbeschleuniger

Hiddenhausen. Bei der Explosion eines Wohnhauses in Hiddenhausen ist am Sonntag (5.04.2020) ein 67-jähriger Mann ums Leben gekommen. Ein weiterer 25-jähriger Hausbewohner zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 13“ in eine Spezialklinik geflogen. Das Unglück hatte sich gegen 7.40 Uhr an der Holtstraße im Ortsteil Oetinghausen ereignet. Feuerwehr und Rettungsdienst waren bereits wenige Minuten später mit rund 80 Helfern vor Ort. Als die  Polizei das Haus am Nachmittag näher untersuchte, fand sie Brandbeschleuniger. Die Beamten  ermitteln nun, ob der 67-Jährige die Explosion vorsätzlich herbeigeführt hat. 

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Neues Corona-Diagnose- und Behandlungszentrum für den Kreis Herford

Entlastung für Arztpraxen und Krankenhäuser

Kreis Herford. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat an der Oststraße 23 in Herford ein neues Diagnose- und Behandlungszentrum eingerichtet, das für begründete Corona-Verdachtsfälle und Patienten mit Symptomen einer Corona-Virus-Infektion zuständig ist. Das sogenannte Akutzentrum für Atemwegserkrankungen hat am Mittwoch (01.04.2020) seine Arbeit aufgenommen. Schon während der ersten beiden Tage haben mehr als 200 Patienten die Einrichtung aufgesucht, die dort behandelt und beraten wurden. In ganz Ostwestfalen-Lippe werden derzeit solche oder ähnliche Zentren eingerichtet, um die Arztpraxen und Krankenhäuser in Anbetracht einer steigenden Zahl an Covid-19-Erkrankungen zu entlasten.   

Supertanker für die Stadt der Osterräder - Fahrzeug des Monats April 2020

FahrzeugdesMonatsGiengen/Lügde. Feuerwehrausrüster Ziegler hat erst kürzlich ein nicht ganz alltägliches Feuerwehrauto ausgeliefert. Es basiert auf einem Dreiachsfahrgestell von Scania und hat mehr als 8.000 Liter Wasser im Tank. Wer jetzt glaubt, das Großtanklöschfahrzeug gehört zum Fuhrpark einer Flughafenfeuerwehr oder großen Berufsfeuerwehr, der irrt. Stationiert ist es in Lügde, einer Kleinstadt ganz im Südosten des Kreises Lippe. Der Rat hatte die Investition bewilligt, weil das öffentliche Leitungsnetz an vielen Stellen nicht ausreichend Löschwasser liefert. Redaktion: kfv-herford.de stellt den Supertanker als Fahrzeug des Monats April 2020 vor.

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Erster Corona-Todesfall im Kreisgebiet

Landrat spricht Angehörigen sein Mitgefühl aus

Kreis Herford. Im Kreis Herford gibt es den ersten Corona-Todesfall zu beklagen. Ein älterer Mann erlag in der vergangenen Nacht (31.03./1.04.2020) der heimtückischen Lungen-Krankheit. Der über 80-Jährige litt unter Vorerkrankungen und wurde im Klinikum Herford behandelt. Derzeit gibt es keine Medikamente, die speziell zur Behandlung von Covid-19 zugelassen sind. Weltweit werden unter Hochdruck verschiedene Arzneimittel auf ihre Wirksamkeit hin getestet.

Soziale Kontakte herunterfahren und nach Möglichkeit zuhause bleiben!

Kreisbrandmeister Bernd Kröger im Interview

Kreis Herford. Das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen. An vielen Stellen steht die Produktion still. So etwas hat es in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben. Das Corona-Virus verbreitet Angst und Unsicherheit. Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger arbeiten in diesen Tagen an vorderster Front. Sie verdienen deshalb größten Respekt. Aber auch der Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien und Apotheken, Polizei und Feuerwehr werden gebraucht, um die Daseinsvorsorge und Sicherheit in dieser schweren Zeit sicherzustellen. Redaktion: kfv-herford.de sprach mit Kreisbrandmeister Bernd Kröger über die derzeitige Situation im Kreis Herford.

Corona-Krise: Feuerwehrleute haben Anspruch auf Kinderbetreuung

Landrat und Bürgermeister sind sich einig

Kreis Herford. Freiwillige Feuerwehrleute, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit benötigt werden, haben aufgrund der Corona-Krise ebenfalls Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder. Grundlage ist der Erlass des NRW-Innenministeriums vom 15. März 2020. „Dies ist bei allen aktiven Mitgliedern der Feuerwehr gegeben“, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kröger, der sich in dieser Frage mit dem Krisenstab abgestimmt hat.

Corona-Virus:


Wichtige Hinweise des NRW-Innenministeriums zum
Dienstbetrieb in den Feuerwehren und zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft

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Aus der Interschutz 2020 wird die Interschutz 2021

Helfer werden für die Versorgung und Sicherheit der Bevölkerung gebraucht

Hannover. Es hatte sich bereits angedeutet, jetzt ist es amtlich. Die Interschutz wird wegen der Corona-Krise verschoben. Das haben Veranstalter und Partner der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit am Montag (16.03.2020) einvernehmlich entschieden. Rund 1.500 Unternehmen hatten sich bereits angemeldet, 150.000 Besucher aus aller Welt wurden erwartet. Sie müssen sich ein weiteres Jahr gedulden: Die Messe wird nun vom 14. bis 19. Juni 2021 in Hannover stattfinden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Lage bis dahin wieder entspannt hat. Zuvor war bereits die 20. RETTmobil in Fulda „auf Anordnung der hessischen Behörden“ abgesagt worden.

Zentrale Abstrichstelle soll Arztpraxen entlasten

Einrichtung nimmt am Dienstag ihren Betrieb auf

Kreis Herford. Das Corona-Virus (SARS-CoV-2) sorgt weiterhin auf der ganzen Welt für Angst und Unsicherheit. Im Kreis Herford (rd. 250.000 Einwohner) gibt es zurzeit 26 bestätigte Infektionen. Seit gestern (14.03.2020) sind vier Personen hinzugekommen. Die Zahl könnte in den kommenden Wochen weiter steigen. Am Freizeitbad H2O in Herford wurde deshalb eine Zentrale-Abstrichstelle zur Corona-Verdachtsabklärung eingerichtet, die am Dienstag ihren Betrieb aufnimmt. Vorher muss aber immer erst telefonisch Kontakt mit einem Arzt aufgenommen werden. Die hochansteckende Lungenkrankheit „Covid-19“, die zu Lungenentzündungen und schweren Atembeschwerden führen kann, ist vor allem für ältere Patienten und Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich.