Das Gesicht der Kreisfeuerwehrzentrale geht in den Ruhestand
Frank Schröder gebührend verabschiedet
Hiddenhausen/Kreis Herford. Zum Abschied bekommt Frank Schröder eine Skulptur überreicht. Sie zeigt ein aus Holz geschnitztes digitales Handsprechfunkgerät. Das Geschenk ist bedeutungsvoll: Denn der Feuerwehrfunk hat das berufliche Leben des mittlerweile 65-Jährigen geprägt. Er war über 27 Jahre hinweg das Gesicht der Kreisfeuerwehrzentrale – hat zunächst in der Funkwerkstatt gewirkt und später, nach Einführung des Digitalfunks, die Vorhaltende Stelle mit aufgebaut. Jetzt ist Schröder in Rente gegangen – nicht ohne zuvor gebührend verabschiedet zu werden.
Fulda. Der Countdown läuft: Am 14. Mai 2025 öffnet die RETTmobil in Fulda ihre Tore. Mehr als 480 Aussteller aus 26 Nationen werden zum jährlichen Top-Event der Rettungsbranche erwartet. Sie präsentieren auf der Messe Galerie Innovationen, zukunftsweisende Technologien und neueste Entwicklungen im Rettungswesen. Darüber hinaus wartet ein umfangreiches Fachprogramm mit interaktiven Workshops, spannenden Vorträgen und praxisnahen Schulungen auf das Fachpublikum.
Kreis Herford. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Kreis Herford können sich glücklich schätzen: Während vielen Vereinen der Nachwuchs ausgeht, sind sie nach wie vor sehr beliebt. Kreisjugendfeuerwehrwartin Natascha Meier ist sich sicher: „Das abwechslungsreiche Programm der Jugendgruppen trägt maßgeblich dazu bei!“ Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung werde der allgemeinen Jugendarbeit viel Zeit gewidmet. Das Spektrum reiche vom Berufsfeuerwehrtag über die Umweltaktion bis zum Zeltlager. „Spiel, Spaß und Spannung stehen dabei stets im Vordergrund“, so Meier bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes 2024.
Spenge. Im April 1985 wird die Feuerwehr Spenge zu einem Kellerbrand an der Langen Straße gerufen. Die Einsatzkräfte gehen routinemäßig vor. Schnell scheinen sie das Feuer, das in einer Sauna schwelt, unter Kontrolle zu haben. Doch dann ändert sich die Lage schlagartig: Es kommt zur Explosion. Mehrere Menschen, darunter sechs Feuerwehrleute, werden verletzt. Der vermeintlich harmlose Schwelbrand weitet sich zu einem Großbrand aus.
Hamburg. Die Feuerwehr Hamburg geht in die Elektro-Offensive: Im März 2025 wurden drei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt – ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und zwei Rettungswagen. Sie verfügen allesamt über vollelektrische Antriebslösungen. Zwei weitere elektrische Kommandowagen befinden sich bereits seit Juni 2024 im Probebetrieb. Die Sonderfahrzeuge seien wichtige Botschafter für die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Elektromobilität, erklärte Hartmut Höppner, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, bei der Fahrzeugübergabe. „Sie verursachen weniger Abgase und Lärm und tragen so zu einer besseren Luft- und Lebensqualität in unseren Städten bei.“
Köln. In Fachkreisen gelten Sie als echte Schwergewichte: Die Berufsfeuerwehr Köln verfügt seit kurzem über zwei neue Kranfahrzeuge der 60-Tonnen-Klasse. Der US-amerikanische Hersteller Manitowoc (Wisconsin) hat die beiden Mobilkrane geliefert. Gebaut wurden sie beim Tochter-Unternehmer Grove (Manitowoc Crane Group Germany GmbH) in Wilhelmshaven. Rund 2,2 Millionen Euro hat die Stadt Köln dafür investiert. Die Feuerwehr ist jetzt optimal ausgerüstet, um beispielsweise bei schweren LKW- und Straßenbahn-Unfällen Technische Hilfe leisten zu können. Redaktion: kfv-herford.de stellt die neue Krangeneration der Kölner als Fahrzeug des Monats April 2025 vor.
Enger. Die Feuerwehr Enger hatte im vergangenen Jahr erneut alle Hände voll zu tun: 183 Mal rückten die Ehrenamtlichen aus - exakt 4.676 Einsatzstunden wurden dabei geleistet. Während der Wehrversammlung im Gerätehaus Enger-Mitte (11.04.2025) ließ Arndt Höpker, Vize-Feuerwehrchef der Widukindstadt, das Feuerwehrjahr 2024 noch einmal Revue passieren. „Ob bei großen Einsätzen oder kleinen technischen Hilfeleistungen, wir zeigen jeden Tag aufs Neue, dass Feuerwehr mehr ist als ein Ehrenamt - es ist eine Haltung“, erklärte Höpker.
Löhne. Die Feuerwehr Löhne hat während ihrer Jahresarbeitstagung in der Werretalhalle Bilanz gezogen (21.03.2025). 428 Mal rückten die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr aus, um Brände zu löschen oder Technische Hilfe zu leisten. Jetzt gehe es darum, Technik und Ausbildung auf die künftigen Gefahren anzupassen, sagte Wehrführer Christian Ehlert. Erst vor gut zwei Wochen war die Löhner Wehr mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz, um den Großbrand beim Batterie-Recyclingunternehmen Relux zu bekämpfen. „Das war eine extreme und auch sehr gefährliche Arbeit“, erklärte Ehlert. Er lobte alle beteiligten Einsatzkräfte. „Jeder Einzelne hat seinen Anteil geleistet und zum Erfolg beigetragen.“