Von der Bleistiftskizze zum Welterfolg
75 Jahre VW Bulli
Hannover. Eine Auto-Ikone ist 75 Jahre alt geworden: Im März 1950 fuhr der erste VW-Transporter - kurz T1 genannt - in Wolfsburg vom Band. Schnell entwickelte sich der Bulli, wie das Auto liebevoll als Abkürzung für „Bus und Lieferwagen“ genannt wurde, zu einem Symbol des deutschen Wirtschaftswunders und zu einem Verkaufsschlager. Bis heute wurde der Transporter, der mittlerweile in der 7. Generation auf dem Markt ist, mehr als 12,5 Millionen Mal verkauft. Er ist damit das bis jetzt erfolgreichste europäische Nutzfahrzeug aller Zeiten. Handwerker, Dienstleister, Familien, Weltenbummler und die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vertrauen nach wie vor auf die solide Technik des Bullis, die zu Beginn der Serienproduktion in den 1950er Jahren vom VW-Käfer stammte.
Leonding/Österreich. Mit Tempo 120 jagt der Panther über die Rennstrecke. Zu hören ist nur das surrende Geräusch der Motoren, die keine schädliche Abgaswolke hinter sich herziehen. Feuerwehrausrüster Rosenbauer bietet sein Flaggschiff nun auch in einer vollelektrischen Version an. Das Flugfeldlöschfahrzeug Panther 6x6 electric ist trotz seines hohen Gewichts extrem sprintstark und überzeugt auch in puncto Löschmittelvorrat, Pumpenleistung und Werferreichweite vollends. Redaktion: kfv-herford.de stellt den 40-Tonner mit der innovativen Antriebstechnologie als Fahrzeug des Monats Juli 2025 vor.
Herford. Auf Hof Wetehof in Herford-Schwarzenmoor ist am Dienstagabend (15.07.2025) ein verheerender Großbrand ausgebrochen. Das historische Haupthaus des Pensionspferdebetriebs am Alten Grenzweg wurde dabei völlig zerstört. Feuerwehrleute aus Herford, die durch Kräfte aus dem gesamten Kreisgebiet und dem benachbarten Mühlenkreis unterstützt wurden, kämpften stundenlang gegen die Flammen. Zeitweise waren rund 120 Retter von Feuerwehr, DRK und THW im Einsatz. Glücklicherweise wurde niemand verletzt – weder Menschen noch Tiere.
Potsdam. Brandenburg verzeichnet Jahr für Jahr besonders viele Waldbrände. Nach den Ursachen muss nicht lange geforscht werden: Dort gibt es riesige Kiefernwälder auf leichten Sandböden und vergleichsweise wenig Niederschläge. Das Innenministerium hat mittlerweile reagiert. Rund 47 Millionen Euro wurden in ein neues Katastrophenschutz-Warmlager, die Modernisierung der beiden Waldbrandzentralen und für neue Sonder- und Einsatztechnik investiert. Dazu zählen ferngesteuerte Kettenfahrzeuge für Räum- und Löschtätigkeiten (Dok-Ing Typ MVF-5) und „Bodenmanipulation“ auf kampfmittelbelasteten Flächen (Dok-Ing Typ MV-4) sowie ein ballistisch geschütztes Einsatzfahrzeug (Excalibur Army Typ Triton). Das moderne Gerät für den Extremeinsatz hat sich während der „Waldbandsaison“ 2025 bereits bewährt.
Hiddenhausen. Berufsfeuerwehrleute müssen auf nahezu jeden Notfall vorbereitet sein und sie wissen nie, wo ihre Hilfe als nächstes gebraucht wird. Das macht ihren Job spannend und manchmal auch gefährlich. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Schweicheln-Bermbeck bekamen erst kürzlich einen interessanten Einblick in die Arbeitswelt der hauptberuflichen Retter: Beim Berufsfeuerwehrtag (28.06./29.06.2025) hatte der Feuerwehrnachwuchs über 24 Stunden hinweg realistisch nachgestellte Einsatzszenarien abzuarbeiten. Das Spektrum reichte dabei vom nachgestellten Verkehrsunfall bis zum fiktiven Großbrand.
Kreis Herford. Die Zahlen, Daten und Fakten der Feuerwehren im Kreis Herford zusammenzustellen war eine echte Fleißarbeit. Jetzt hat Kreisbrandmeister Bernd Kröger seinen Jahresbericht 2024 vorgestellt. 2.840, exakt so viele Mitglieder zählt der Kreisfeuerwehrverband Herford zurzeit. Das ist der höchste Stand seit Gründung des KFV im Jahr 1988. Die positive Entwicklung der Kinder- und Jugendfeuerwehren hat maßgeblich dazu beigetragen. „Das macht Hoffnung für die Zukunft unserer Feuerwehren“, meint der Kreisbrandmeister. Dafür bereitet der fortschreitende Klimawandel weiter Grund zur Sorge: „Im vergangenen Jahr hatten wir wiederum zahlreiche lokale Starkregenereignisse. „Nur dank der gegenseitigen Unterstützung der Feuerwehren war es möglich, zeitgleich an mehreren Stellen schnelle Hilfe zu leisten“, sagt Kröger.