In 30 Jahren mehr als 1.000 Feuerwehrleute ausgebildet
Thomas Reschke und Bernd Altemeier sagen als Kreisausbilder "Servus"!
Kreis Herford/Kirchlengern. Mehr als 30 Jahre standen Thomas Reschke (Spenge) und Bernd Altemeier (Bünde) als Ausbilder in Diensten des Kreisfeuerwehrverbandes Herford. Nun ist eine Ära zu Ende gegangen. Am vergangenen Samstag (27.04.2024) leiteten die beiden erfahrenen Feuerwehrmänner letztmalig einen Maschinisten-Lehrgang. Der Maschinist übernimmt im Einsatz wichtige Aufgaben: Er ist Fahrer und bedient die Pumpe und Aggregate. „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, meinte das scheidende Ausbilderduo. Von den Lehrgangsteilnehmenden, sie hatten gerade ihre theoretische und praktische Prüfung erfolgreich absolviert, gab es anerkennenden Applaus.
Düsseldorf. Eine Abordnung des Kreisfeuerwehrverbandes Herford und weitere Vertreter örtlicher Vereine sind am Mittwoch (24.04.2024) nach Düsseldorf gereist. Sie folgten damit einer Einladung von Christian Dahm, dem örtlichen Landtagsabgeordneten. Die Feuerwehrleute erlebten unter anderem eine Landtagsdebatte live mit. Von der Besuchertribüne aus verfolgten sie das Geschehen im Plenum, wo hitzig debattiert wurde. Dahm stand den Gästen aus der Heimat anschließend Rede und Antwort.
Enger. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Enger ist die Freude groß: Insgesamt fünf neue Einsatzfahrzeuge wurden auf einen Schlag in Dienst gestellt und zudem der Gerätehaus-Anbau am Standort Enger-Westerenger eingeweiht. Insgesamt hat die Stadt Enger 777.000 Euro investiert, um die Leistungsstärke ihrer Feuerwehr zu erhöhen. Zur offiziellen Feierstunde kamen am Freitagabend (22.03.2024) über 100 freiwillige Feuerwehrleute sowie zahlreiche Vertreter aus Rat und Verwaltung im Gerätehaus an der Westerengerstraße zusammen.
Löhne. Die Feuerwehr Löhne ist technisch gut ausgerüstet und hat keine personellen Sorgen. Das machten Wehrführer Christian Ehlert und seine beiden Stellvertreter, Dirk Rabeneck und Marvin Haase, während der Jahresarbeitstagung am vergangenen Freitag (22.03.2024) deutlich. „Wir alle müssen die Feuerwehr weiterentwickeln, damit wir weiterhin 365 Tage im Jahr Hilfe leisten und Gefahren abwehren können!“, erklärte Ehlert in der Werretalhalle Löhne vor 160 Feuerwehrleuten und geladenen Gästen. Im Hinblick auf die finanzielle Lage der Kommunen gelte es dabei Investitionen abzuwägen und Prioritäten zu setzen. Ehlert lobte den hohen Ausbildungsstand seiner Mannschaft. „Das ist der Grundstein, um den Gefahren im Einsatzalltag begegnen zu können.“
Hamburg. Die Berufsfeuerwehr Hamburg hat einen Teleskopmast der Superlative bekommen. Der TM 70 reicht bis in eine Höhe von 70 Metern und gilt damit als derzeit stärkstes Hubrettungsfahrzeug einer kommunalen Feuerwehr in Deutschland. Das neue Flaggschiff der Hansestädter ist ein multinationales Produkt: Das Fahrgestell lieferte VW-Tochter Scania (Schweden), den Teleskopmast fertigte Bronto Skylift (Finnland) und die Mitarbeiter der Carrosserie Rusterholz AG (Schweiz) kümmerten sich um den feuerwehrtechnischen Aufbau. So außergewöhnlich wie die Technik des neuen Fahrzeugs ist auch sein Preis. Er soll bei rund 1,9 Millionen Euro liegen.
Hiddenhausen. Exakt 200 Mal waren die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Hiddenhausen im vergangenen Jahr im Einsatz. Dabei handelte es sich überwiegend um kleinere technische Hilfeleistungen. Die Zahl der Brandstiftungen ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, und von größeren Unglücken blieben die Bewohner der Großgemeinde nahezu vollständig verschont. Während der Jahreshauptversammlung (16.02.2024) zog Wehrführer Mario Daume gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern, Bernd Gante und Nicholas Jost, Bilanz. „Die Wehr ist personell gut aufgestellt und verfügt über eine moderne Ausrüstung.“