24 Stunden lang im Dauerstress
Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Hiddenhausen Schweicheln-Bermbeck
Hiddenhausen. Spiel, Spaß und Spannung, dafür steht die Jugendfeuerwehr. Zudem lernt der Feuerwehrnachwuchs viel über die Feuerwehrtechnik und den Brandschutz. Am vergangenen Wochenende (12./13.05.2023) stand bei der Jugendfeuerwehr Hiddenhausen Schweicheln-Bermbeck eine besondere Veranstaltung auf dem Programm. Beim Berufsfeuerwehrtag rückte der „Nachwuchs-Löschzug“ zu zahlreichen Übungseinsätzen aus, die das Betreuerteam zuvor realistisch nachgestellt hatte. Sogar ein überörtlicher Einsatz stand auf dem Programm: Die Jugendfeuerwehrleute aus der Großgemeinde unterstützten die „Löscharbeiten“ in der Nachbarstadt Löhne, wo eine große Lagerhalle „brannte“.
Kreis Herford. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Kreis Herford sind gut durch die Pandemie gekommen. Mittlerweile läuft der Dienstbetrieb wieder wie gewohnt. Bereits im letzten Jahr wurde einiges nachgeholt – standen viele gemeinsame Veranstaltungen auf dem Programm. „Wir haben zu alter Stärke zurückgefunden“, sagte Kreisjugendfeuerwehrwartin Natascha Meier bei der Vorstellung Ihres Jahresberichtes. Das Programm der Nachwuchsgruppen ist vielfältig. Löschübungen, Wettbewerbe, Besichtigungen und Ausflüge stehen im Mittelpunkt.
Winschoten/Sittard-Geleen (NL). Ziegler Brandweertechniek BV, niederländisches Tochterunternehmen der Albert Ziegler GmbH, hat erst kürzlich ein außergewöhnliches Sonderlöschfahrzeug (SLF) ausgeliefert. „Mit einer Länge von zwölf Metern handelt es sich um eins der größten, das wir je in Winschoten (Provinz Groningen, Niederlande) hergestellt haben!“, sagt Rik Feijen, Vertriebsleiter des Unternehmens. Das Schaumtanklöschfahrzeug entstand in enger Zusammenarbeit mit der „Sitech Fire Brigade and Security“, die für den Brandschutz und die Sicherheit im Industriepark Chemelot (Provinz Limburg, Niederlande) zuständig ist. Redaktion: kfv-herford.de stellt den „Schaumlöscher“ aus dem Nachbarland als Fahrzeug des Monats Mai 2023 vor.
Düsseldorf. Sintflutartige Regenfälle führten im Sommer 2021 zur größten Naturkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Innenminister Herbert Reul entschied daraufhin, den Katastrophenschutz im Land neu aufzustellen. Im September 2021 nahm das „Kompetenzteam Katastrophenschutz“ seine Arbeit auf. Die Experten, darunter Vertreter der Feuerwehr und großen Hilfsorganisationen, erarbeiteten einen Fünfzehn-Punkte-Plan, der seit mittlerweile einem Jahr vorliegt. Jetzt wird an der Umsetzung gearbeitet: „Wir rasten nicht, wir geben Gas, um die Menschen in NRW noch besser zu schützen“, so Reul.
Hiddenhausen. Die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Langen Brede in Schweicheln-Bermbeck haben sich am frühen Karfreitagmorgen (7.04.2023) gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Im Außenbereich war ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen griffen schnell auf das Gebäude über. Ein Großaufgebot der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres. Es entstand dennoch ein hoher Sachschaden. Mehrere Räume wurden stark beschädigt. Das Haus ist vorläufig nicht mehr bewohnbar.
Wilhelmshaven. Das Gepanzerte-Transportkraftfahrzeug Boxer (GTK Boxer) ist vielseitig nutzbar. Seine modulare Bauweise macht das möglich. Der Radpanzer ist unter anderem beim Sanitätsdienst der Bundeswehr (SanDstBw) als schweres geschütztes Sanitätsfahrzeug (sgSanKfz) im Einsatz. Das Konzept für den Sanitätsrüstsatz entwickelte die Rüstungsindustrie gemeinsam mit Binz Automotive, einem führenden Unternehmen im Sonderfahrzeugbau. Sieben Leicht- oder drei Schwerverletzte kann die dreiköpfige Besatzung des Boxers im Notfall versorgen. Das Fahrzeug hält dem Beschuss mit mittleren Kalibern stand, ist aber selber unbewaffnet. Redaktion: kfv-herford.de stellt die „gepanzerte Ambulanz“ des Bundeswehr-Sanitätsdienstes in Wilhelmshaven als Fahrzeug des Monats April 2023 vor.