Berichte aus dem Jahr 2019

Hannover wird zur "Welthauptstadt der Feuerwehr"

Vorbereitungen zur Interschutz 2020 laufen

messe 20190807 192944 aHannover. Der Countdown läuft: Vom 15. bis 20. Juni 2020 findet in Hannover die Interschutz statt. Sie ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit. Auch wenn es noch ein knappes Jahr dauert, bis das Mega-Event seine Tore öffnet, gehen die Vorbereitungen schon jetzt auf die Zielgerade. Über 90 Prozent der Ausstellungsfläche seien bereits belegt, heißt es von der Deutschen Messe AG. „Mehr als 150.000 Besucher aus aller Welt werden erwartet!“ Parallel findet der 29. Deutsche Feuerwehrtag in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt, die sich damit als „Welthauptstadt der Feuerwehr“ präsentiert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird zur Eröffnung erwartet.

Vom CFT zum eLHF

Fahrzeug des Monats August 2019

Leonding/Berlin. Der Klimawandel ist in vollem Gange und der Autoverkehr ist eine der Hauptursachen dafür. Neue, umweltgerechte Antriebstechnologien werden gebraucht. Rosenbauer zeigt mit seinem Concept Fire Truck (CFT), wie das Feuerwehrauto der Zukunft aussehen könnte. Der Prototyp verfügt über Elektroantrieb, ein hydropneumatisches Fahrwerk mit Einzelradaufhängung und einen extrem niedrigen Schwerpunkt. Er fährt sich nicht mehr wie ein herkömmlicher Lastwagen, sondern wie ein sportlich abgestimmter Van. Die moderne Technik macht ihn umweltfreundlich, spurtschnell und garantiert gleichzeitig ein hohes Maß an Fahrsicherheit. Redaktion: kfv-herford.de stellt den CFT, der als eLHF schon bald über die Straßen der Bundeshauptstadt rollen könnte, als Fahrzeug des Monats August 2019 vor.


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„Jetzt Du!“

NRW startet Umfrage zum ehrenamtlichen Engagement

Düsseldorf. Wenn Flüsse nach heftigen Regenfällen für Überschwemmungen sorgen oder sich ein Feuer zum Großbrand entwickelt, dann ist der Katastrophenschutz gefordert.  Das NRW-Innenministerium hat jetzt eine große Umfrage zum Ehrenamt im Katastrophenschutz gestartet. Dabei soll herausgefunden werden, wo es Defizite gibt, wie man die Ehrenamtlichen künftig noch besser unterstützen und neue Helfer hinzugewinnen kann. In NRW gibt es alleine 83.000 Freiwillige Feuerwehrleute für die Gefahrenabwehr.  

Ein Jahr voller Spaß, Spannung und vieler neuer Erfahrungen!

Jahresrückblick der Jugendfeuerwehren

Kreis Herford. Die Jugendfeuerwehren im Wittekindsland blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. Freizeitfahrten führten nach Thüringen, Berlin ins Emsland und an die Nordseeküste. Die Nachwuchsfeuerwehrleute schlemmten in der „Dr. Oetker Welt“ Vanillepudding, lernten im Museumsdorf Cloppenburg historische Arbeits- und Handwerkstechniken kennen und besichtigten das Klimahaus in Bremerhaven. Beim „Tag der offenen Tür“ zum 50-jährigen Jubiläum der Kreisfeuerwehrzentrale betreute die Jugendfeuerwehr die kleinen Gäste und beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Bünde wählten die Jungfeuerwehrleute ihren neuen Vorstand. Ein besonderes Ereignis wird noch lange in den Köpfen haften bleiben: Wolfgang Hackländer nahm als Kreisbrandmeister seinen Abschied. Fackelträger der Jugendfeuerwehr marschierten beim Großen Zapfenstreich vorweg und sorgten für eine besonders feierliche Atmosphäre.   

Auf Stippvisite in Voiron

Zwei junge Feuerwehrleute vertreten den Kreis Herford in Frankreich

Voiron/Isère/Kreis Herford. Seit mehr als 50 Jahren sind der Kreis Herford und die Stadt Voiron im Südosten Frankreichs partnerschaftlich verbunden. Regelmäßige Treffen an dem einen oder anderen Ort sind eine gute Sache, um den europäischen Gedanken weiter voranzubringen. Gerade jetzt, wo Europa schwierige Zeiten durchlebt. Erst kürzlich reisten zwei junge Feuerwehrleute aus dem Wittekindsland in die französische Partnerstadt und nahmen dort am 102. Feuerwehrkongress teil. Colonel Jacques Perrin überreichte ihnen als Zeichen der Verbundenheit die „Medaille des Distrikts“. Für Noel Schuppenat (21) und Maximilian Reeck (19) war es ein aufregendes Wochenende, das sie so schnell nicht vergessen werden.

Ein zweites Hilfeleistungslöschfahrzeug für den Löschzug

Fahrzeug des Monats Juli 2019 

Hiddenhausen. Vor 150 Jahren kannte der Ulmer Feuerwehrmann Conrad Dietrich Magirus nur ein Ziel: Das Leben für sich und seine Kameraden sicherer zu machen. So entwickelte er die „Ulmer Leiter“, eine zweirädrige Schiebleiter mit einer Steighöhe von bis zu 14 Metern. Sie galt damals als Revolution. Erstmals konnte eine Leiter im Freistand bestiegen und im ausgezogenen Zustand bewegt werden. Mit einem umfassenden Angebot hochmoderner Löschfahrzeuge, Drehleitern, Rüst- und Gerätewagen gilt Magirus heute als einer der größten Anbieter von Brandschutz- und Katastrophenschutz-Technik. Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 der Feuerwehr Hiddenhausen kommt aus Ulm/Donau, wo Magirus die wichtigsten Produktionsprozesse des Unternehmens im „Kompetenzzentrum für Brandschutz“ gebündelt hat. Redaktion: kfv-herford.de stellt den Fünfzehntonner mit Allradantrieb als Fahrzeug des Monats Juli 2019 vor.

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Kampi und Paul zu Besuch bei den Löschzwergen

Kinderfeuerwehr Rödinghausen in Erster Hilfe geschult

Rödinghausen. Vor knapp einem Jahr sind die „Löschzwerge Rödinghausen“ an den Start gegangen. Mittlerweile hat sich die erste Kinderfeuerwehr im Kreis Herford etabliert. Sie gehört zum festen Bestandteil der Feuerwehrfamilie. Etwa 20 Feuerwehrbambinis im Alter zwischen sechs und neun Jahren sind bei den Kinderfeuerwehrdiensten regelmäßig mit von der Partie. Kürzlich bekamen die „Löschzwerge“ Besuch: Das bekannte DRK-Duo „Kampi und Puppe Paul“ gab auf humorvolle Art Tipps zur Ersten Hilfe.

Ein Marsch mit kleinen Hindernissen!

28. Orientierungslauf der Jugendfeuerwehr Vlotho

DSC 1897Vlotho. Rund 200 Nachwuchshelfer haben am Fronleichnamsfeiertag Geschick, Teamgeist und viel Kondition bewiesen. Sie nahmen am 28. Orientierungslauf der Jugendfeuerwehr Vlotho teil, der quer durch die Weserstadt führte. Unterwegs waren die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Am Ende hatten die Jungfeuerwehrleute aus dem lippischen Kalletal-Kalldorf die Nase ganz weit vorne. Sie belegten die Plätze eins und zwei, gefolgt von den Nachwuchsblauröcken aus Hiddenhausen Schweicheln-Bermbeck. Die THW-Jugend hatte sich besonders vorbildlich verhalten und wurde dafür mit dem Fairnesspokal ausgezeichnet.

"Blackmoor Highlandgames 2019" auf dem Eggeberg ausgetragen

30 Jahre Jugendfeuerwehr Herford-Schwarzenmoor

DSC 1645Herford. Jugendliche, die Baumstämme in die Höhe werfen, Holzpaletten ziehen und Fässer über Hindernisse rollen; Jugendwarte und Betreuer, die in Schottenröcken, statt in Buntfaltenhosen herumlaufen. Am Samstag (8.06.2019) gab es dieses außergewöhnliche Spektakel in Herford-Schwarzenmoor oder besser „Blackmoorcity“ zu sehen. Die Jugendfeuerwehr richtete zu ihrem 30-jährigen Bestehen die „Blackmoor Highlandgames 2019“ aus – nach schottischem Vorbild, allerdings ohne Dudelsackspieler. Während der anschließenden Feierstunde nahm Michael Huß als Jugendwart seinen Abschied. Er hatte die Jugendfeuerwehr Herford-Schwarzenmoor elf Jahre lang geleitet und wird sich als stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart auch weiterhin für die Nachwuchsarbeit engagieren.

Damit im Notfall alle Geräte tadellos funktionieren

Interkommunale Gerätewarteausbildung an der Kreisfeuerwehrzentrale

Kreis Herford/Kreis Minden-Lübbecke. Eine gute Ausbildung und modernes Material sind die Grundvoraussetzungen für den Erfolg eines Feuerwehreinsatzes. Damit die Geräte, von der tragbaren Leiter bis zur Kettensäge, immer tipptopp  in Schuss sind, gibt es die Gerätewarte.  Sie üben innerhalb der Löschgruppen und –züge eine wichtige  Tätigkeit aus, die ein hohes Maß an Verantwortung und Sachverstand erfordert.  20 neue Gerätewarte wurden jetzt an der Kreisfeuerwehrzentrale in Hiddenhausen-Eilshausen ausgebildet. Die Absolventen kamen sowohl aus dem Kreis Herford als auch dem Nachbarkreis Minden-Lübbecke. „Es handelt sich um ein Pilotprojekt“, sagte stellvertretender Kreisbrandmeister Holger Klann.